Hanf

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Hanf braucht wenig Dünger und wächst fast überall. Er ist resistent gegenüber Krankheiten und braucht praktisch keine Pestizide und Fungizide. Die Wurzeln des Hanfes dringen sehr tief in den Boden ein und schützen die Scholle gegen Bodenerosion. Wenn die Pflanze nach der Blüte ihre Blätter verliert, wird der Boden wieder mit Mineralien und Stickstoff angereichert. Selbst 20 Jahre Hanfanbau auf dem selben Acker führen zu keiner nachweisbaren Verschlechterung des Bodens. Weniger Dünger und Chemie sorgen für geringere Kosten und vor allem für eine geringere Umweltbelastung.

Nüsse

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Optimale Eiweißquelle

Hanfsamen bestehen zu 20 bis 24 Prozent aus Proteinen (=Eiweiß), die größten­teils in einfach verdaulicher Form vorliegen. Darunter befinden sich auch gleich alle essentiellen Aminosäuren aufeinmal (auch Methionin und Cystein), die der menschliche Körper für eine Vielzahl von Aufgaben benötigt, aber nicht selbst herstellen kann. Hanf ist eine der wenigen Pflanzen, die zum einen über ein voll­ständiges Aminosäurenprofil verfügt und zugleich dieses hochwertige Protein in großer Menge beinhaltet. Daher dienen Hanfsamen als eine optimale Eiweiß­quelle. Insbesondere sind sie für Sportler, körperliche aktive Menschen, ältere Personen, Menschen mit Verdauungsproblemen, Schwangere, Stillende sowie Vegetarier und Veganer sehr zu empfehlen.

Viel Vitamin B2 für Muskelaufbau und schöne Haut

Vitamin B2 (Riboflavin) ist wichtig für den Muskelaufbau, gute Augen, die Schilddrüse und für eine schöne und glatte Haut. Bisher galten einzig und allein Fleisch und Milchprodukte als reich an Vitamin B2. Heute weiß man jedoch, dass in Hanfnüssen erheblich mehr an diesem Vitamin enthalten ist als in tierischen Produkten, mit der Ausnahme von Leber. Hanfnüsse sind daher die perfekte Ergänzung für Kraftsportler und Menschen, die unter einer rissigen und spröden Haut leiden.

Fettsäuren im richtigen Verhältnis

Ein ungünstiges Verhältnis von Fettsäuren wirkt sich schlecht auf die Gesundheit aus. Vor allem tierische Produkte, Frittierfett, Fast Food, Süßigkeiten und Fertiggerichte liefern viel zu viele Omega-6 statt Omega-3-Fettsäuren. Oftmals ist das Verhältnis hier 20:1 oder gar 40:1, obwohl ein 4:1-Verhältnis als optimal angesehen wird. Hanf besitzt ein perfektes Verhältnis von 3,75 :1 (Omega-6 zu Omega-3 -Fettsäuren) und beugt damit Herzkreislaufproblemen, chronischen Entzün- dungen und Nervenleiden vor. Außerdem verfügen Hanfsamen über eine optimale Zusammensetzung der ungesättigten Fettsäuren Linolen-, Linol- und Gamma-Linolensäure.

Gamma-Linolensäure gegen Entzündungen, zum Abnehmen & für Haut, Haare und Nägel

Nur wenige Pflanzen enthalten Gamma-Linolensäure, darunter die Schwarze Johannisbeere, Nachtkerzenöl, die Alge Spirulina, Borretschsamen- und Grantat- apfelsamenöl – und auch im Hanf ist sie enthalten. Diese Fettsäure ist wichtig um entzündliche Erkrankungen wie Arthritis oder Neurodermitis aufzu­halten und hilft bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms. Zudem ist aus­reichend Gamma-Linolensäure wichtig für schöne Haut, Haare und Nägel. Aufgrund des Gehalts an Gamma-Linolensäure helfen Hanfsamen auch bei der Gewichtsabnahme. Denn die Fettsäure regt den Stoffwechsel an und be- schleunigt den Abbau von alteingelagertem Fett.

Stärkt das Immunsystem

Weil das Eiweiß in den Hanfsamen sehr schnell vom menschlichen Körper auf­genommen werden kann, hilft es auch bei der Abwehr von Infektionen. Das Hanfprotein kann leicht in sogenannte Immunglobuline umgewandelt werden, die das Immunsystem stärken.

Milch

Trinkhanf ist gesunde Ernährung zum Trinken – und das in vielerlei Hinsicht. Trinkhanf wird aus dem Kern des Hanfsamens gewonnen, und dieser kann einen ganz wesentlichen Beitrag zu ausgewogener und gesunder Ernährung leisten. Trinkhanf beugt der Verengung der Blutgefäße vor, indem er die Blutfettwerte verbessert. Das Herzinfarktrisiko sinkt bei regelmäßigem Konsum um bemerkenswerte 15-20 %. Das hat eine Studie in Zusammenarbeit mit der Salzburger Universitätsklinik wissenschaftlich bestätigt. [1]

Öl

Hanföl ist ein exquisites Öl mit köstlich nussigem Geschmack und dem besten Fettsäuremuster aller Speiseöle. Die lebenswichtigen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren liegen im Hanföl im optimalen Verhältnis von eins zu drei vor. Auch findet sich im Hanföl die seltene und entzündungshemmende Gamma-Linolen-Säure, so dass sich Hanföl nicht nur als Feinschmeckeröl, sondern genauso äusserlich zur Hautpflege eignet – ganz besonders bei Hautproblemen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte.[2]

Markt

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