Diskussion:Anders Leben/Liebe

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Version vom 14. März 2009, 01:40 Uhr von 78.52.196.236 (Diskussion) (Neuer Abschnitt Liebe und Freiheit)
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    • Jaja, so kam es zu der Börse: aus dem Fell, das abgezogen wurden, um es Vielen endlich mit Liebe zu füllen. Vom Kuss zur Kursk, schmatz schatz sch... Leck ~* die Gefäße blähen sich schneller auf (bis zum Bersten), als daß sie nachgefüllt sein können und daraus erwächst dann das Mangelempfinden der nächsten Generation. Alles hat zugenommen, außer der Abstand unerfüllter Gefäße zueinander, der wird immer enger mit der Zeit .

Das Wunder ist die Überschneidung, gegen alle GGesetze und gesätzte der Mengen Leere können sich Hohlheiten auch überdecken, ohne sich gegenseitig in Frage zu stellen. Da, wo niemand mehr seine Kräfte darauf verschwendet, rein äußerlich und bis zum Äußersten, einen neuen Raum zu schaffen, in den die Liebe hineingeäußert werden kann, damit sie endlich aus ihrer Verschwiegenheit heraus könnte. Anders lieben/lebend! geBärden beizeiten, denn "irgendwo muß der MAngeldoch hingekommensein, wenn er nicht mehr da ist?" aber die TürAngel, werden wir im Winter noch behalten. 3~*

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  • erster ansatz: die ganzen esokommunen versprechen viiiieeell liebe für viiiieeeellll geld.... hmm.... - müssern mer wohl weitersuchen....

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  • leider werden auch in "emanzipatorischen kreisen" gesellschaftliche paarrituale und zweierkisten nachgelebt (ob nun homo oder heterosexuell)
  • wirkliche emanzipierte reflektion über sexualität und "beziehungen" findet kaum statt
  • freie liebe:
  • link 1:Anders lieben, anders leben - Sexualität und Beziehungen (passt doch oder?)

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  • auch wenn man befürworter offener beziehungen sein mag, so sind doch nicht alle menschen dazu in der lage, auch so zu leben. außerdem sei an dieser stelle mal in frage gestellt, ob offene beziehungen bzw. eine auflösung von "zweierkisten" nun DIE lösung darstellt. wohl eher nicht.

anwt: eine lösung. manchmal ja

antw.2: "DIE" Lösung? Für Welchen Feststoff?

Ein klar Formuliertes Problem waer hier Richtiger... Es gibt diesen Besitzanspruch der mEIN(michEIN) von dEIN(dichEIN) trennt, wie kann man mEIN und dEIN "entspannt Mischen"?

Durch Erkennungsmerkmale?

Bsp.: Mensch1 steht zu Mensch2 in gutem Verhaeltnis somit wird Mensch2 dem Mensch1 eine auf Mensch1 passende Antwort formulieren wenn Mensch1 eine Frage stellt. Im erfolgreichen Fall haben Mensch1 und Mensch2 sich "verstanden" und der Gegenstand der Frage ist deutlich.

Schlussfolgerung: Es gibt unterschiedlichstes Gedankengut, und Mensch kann sich verstehen, oder nicht.

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  • wo findet die diskussion statt? hier oder im kommentar?
  • kommentar: DIE lösung gibt es nirgends. aber refektion (gerade "althergebrachter verhaltensweisen") sollte doch stattfinden. "nicht dazu in der lage sein" (wozu auch immer) hat beim menschen meiner meinung nach mehr mit dem willen als mit dem können zu tun (jedenfalls mehr als bei "klassischen tieren" :-) These: auch zweierkisten sind ne herrschaftsform


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  • reflexion ist gut, wenn man danach zur auffassung kommt, das es für einen selbst, keine praktikable alternative gibt, ist's auch gut. ich verwehre mich nur immer gegen die sehr einseitige darstellung von offenen beziehungen...


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Die Frage ist ja, ob offene Beziehungen wirklich herrschaftsfreier sind. Es gibt so viele Typen, die dir einen von den ach so tollen offenen Beziehungen erzählen und dass monogames Verhalten aus kapitalistischem Besitzdenken resultiert.

Lustig daran ist, dass diese Typen meistens versuchen, dich zu verführen, was ja an sich in Ordnung wär, wenn sie nicht so tun würden, als hätten sie grad ne theoretische Diskussion mit dir. Um die Wahrheit zu sagen, fühl ich mich von solchen Kerlen kein bisschen respektiert, sondern hab den Eindruck, die halten mich für blöd. So nach dem Motto: Wenn du das nicht alles so locker siehst wie ich, bist du konservativ und speißig.

Das ist so ein bisschen wie die männlichen Ober-Feministen, die bei jeder Diskussion sofort das Wort an sich reißen und auch gern man "übersehen", dass nein tatsächlich nein heißt, auch wenn man grad noch freundlich gelächelt hat. (ich weiß, dass ist gegenüber dir, unbekanntem/er verfechterIn offener Beziehungen nicht unbedingt fair, aber meine unmittelbare Reaktion auf das Stichwort.)

Aber nun zur Sache: wenn du mit mehreren Menschen gleichzeitig eine Beziehung führst, kommst du doch immer wieder an den Punkt, an dem du dich entscheidest, mit wem du jetzt grad mal lieber deine Zeit verbringst. D. h. du hast es mal voll in der Hand, ne Hierarchie aufzubauen, es sei denn, du willst alles gemeinsam machen.

Und das tut verdammt weh, wenn man merkt, dass man selbst nur zweite Wahl ist. Das hat nix mit Besitzdenken zu tun, sondern mit geliebtwerdenwollen. und ich würde auch niemandem so weh tun wollen, also hat das auch nix mit egoismus zu tun.

  • man möchte im Besitz desjenigen sein, dem man vertraut oder der die Befürchtungen erfüllt, von welchen man sich noch eines besseren belehren lassen möchte oder jemand suc h t Beweise zu konstruieren succes sucks sach e r. --Uvvell 22:42, 4. Mär 2006 (UTC)


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das es männer gibt die dieses Thema für ihren eigenen vorteil nutzen (wollen) ist eigentlich hinlänglich bekannt... so gibt es ja auch einige zusammenschlüsse die weit mehr als nur fragwürdig sind... frei nach dem motto welches du -7- genannt hast..

alles in allem hat das aber nichts mit dem konzept der freien liebe zu tun.. klar tut es weh "zweite wahl" zu sein und so würd ich vorschlage nicht mit jemandem eine "beziehung (im sinne des konzepts freie liebe)" einzugehen welcheR dir dieses gefühl gibt. vielleicht hat das alles aber eher weniger mit "zweite wahl" zu tun sondern ist einfach mal völlig wertfrei -- mit menschen welche versuchen da eine wertung reinzubringen muss mensch sich ja nich abgeben. bei freundschaften ist es auch nicht besser zweite wahl zu sein. und trotzdem scheint es vielen hier nicht so schwer zu fallen mal "zweite wahl" zu sein. hier scheint die entscheidung nämlich objektiv und nicht von eifersüchteleien und wertvorstellungen geprägt und deshalb ist es anscheinend nicht so schlimm wenn sich freunde mal entscheiden heute was anderes zu machen als ich. ohne das ich mich gleich als zweite wahl fühle. warum??? warum ist dieses wertdenken bei "liebes-beziehungen" stärker ausgeprägt als in anderen beziehungen (z.B. gute, sehrgute freundInnen)wo es auch nicht besser wäre zweite wahl zu sein?? und was ist übrigens dagegen einzuwenden vieles gemeinsam zu machen? dazu muss mensch natürlich erstmal von dem zweierkonzept gedanken weg. mit 2 oder mehr freunden wegzugehen scheint kein problem ... warum nicht mit 2 oder mehr menschen mit denen mensch auch gerne kuschelt? wo ist da der Unterschied??

freie liebe ist auch nicht mit polygamie/promiskuität gleichzusetzen, sondern hat eher was mit dem umgang miteineander in einer "liebes-beziehung"... sprich "päärchenverhalten" zu tun. Menschen die dich durch das Thema ins bett kriegen wollen (und damit nerven) kannst du ja mal klarmachen das freie liebe vielleicht auch bedeutet nicht mit jedem/ jeder sofort in die kiste zu springen. übrigens wird in vielen der verlinkten texte recht klar dargelegt was mit dem konzept freie liebe gemeint ist. we


/**/ hier ist nochmal 7. deine argumentation ist soweit nicht unvernünftig. aber trotzdem: offene beziehung ist genauso ein konstrukt wie die romantische (zweier-)liebe, wie es davor vielleicht die zweckehe war.

auch wenn ich hundertprozentig davon überzeugt bin, dass das rasieren der weiblichen beine ein resultat des patriarchats und ein zeichen für den objektcharakter der frau in unserer gesellschaft ist, rasiere ich sie mir trotzdem. ganz einfach, weil ich ein kind meiner kultur bin. weil ich mich nicht besonders wohl mit haaren an den beinen fühle.

ich sehe einfach nicht den sinn darin, etwas zu leben, was ich theoretisch als besser empfinde, worunter ich aber eigentlich nur leide. und mir dann immer wieder zu sagen, ich muss mir mehr mühe geben, meine prägung abzulegen. um dann eines tages vielleicht darauf zu kommen, dass ich mich geirrt habe, dass das, was ich mir verstandesmäßig immer als tolles ideal irgendwo hingestellt habe, mich gar nicht freier und so weiter macht. wenn etwas mir weh tut, dann sollte ich es nicht leben. natürlich ist das eine sehr individuelle argumentation. wenn andere leute nicht darunter leiden, dann freut es mich, dass sie in einer schönen, herrschaftsfreien beziehung (wie auch immer) leben. nur hab ich ganz oft das gefühl, leute müssten sich sowas laufend schönreden.

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hast du dir schonmal überlegt warum du dich mit haaren an den beinen nich besonders wohl fühlst? welch filme dann in dir ablaufen?

du kannst dich doch nicht ernst nehmen, wenn du deine gefühlswelt nicht reflektierst und stattdesen die verantwortung über einen wichtigen teil von dir vollkommen abgibst und auf das system/kultur schiebst. natürlich sind wir alle durchdrungen von gesellschaftlichen normen und doch sind wir nicht nur opfer, sondern eben auch täter, indem wir diese normen reproduzieren und dadurch druck auf uns und unsere umgebung ausüben. jegliche gesellschaftliche veränderung beginnt in dir. wenn du eine neue emanzipierte gesellschaft willst must du für sie kämpfen und das auf allen ebenen, auch in dir! es ist klar, dass solche veränderungen zeit brauchen und das es nicht möglich ist, einen schalter im kopf auf 'emanizpiert' zu stellen. es ist ein prozess in dem du deine abhängigkeiten stück für stück abbaus und sicherheiten auf gibst um endlich wirklich frei leben zu können. dabei ist es sehr wichtig die eigen gefühle nicht zu übergehen und ihnen den platz zu geben den sie brauchen. und die frage ist nicht ob du diesen weg gehen kannst, sondern ob du ihn gehen willst.

ein leben in freihet und ohne zweierkisten ist nicht nur rosig und tut manchmal verdammt weh. aber es ist ein leben in freiheit.

opt 2006-03-18


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Die-!- Herrschaftsfreie Beziehung unmitten von herrschaft. "du kannst dich doch nicht ernst nehmen, wenn du deine gefühlswelt nicht reflektierst und stattdesen die verantwortung über einen wichtigen teil von dir vollkommen abgibst und auf das system/kultur schiebst.

dabei ist es sehr wichtig die eigen gefühle nicht zu übergehen und ihnen den platz zu geben den sie brauchen."


Willst du? Ja. Woraus resultiert die reflexion, bzw. ist reflxion, reflexion, wenn sie ein ideal betritt? Muss das relfektierte sich nicht reflektieren? Wenn man 1 für falsch hält, warrum ist 0 richtig: weil 1 falsch ist? Gebe ich einen wichtigen Teil von mir nicht auch ab, wenn ich dem ideal vertraue, dass mich mir offenbart, was bin Ich? Ein Wal im Wattenmeer. "und die frage ist nicht ob du diesen weg gehen kannst, sondern ob du ihn gehen willst." wer oder was bestimmt die frage, gehts hier um eine frage oder eine antwort?

"ein leben in freihet und ohne zweierkisten ist nicht nur rosig und tut manchmal verdammt weh. aber es ist ein leben in freiheit." Hört sich an wie der Marsch der Werbemusik. unterliegt das einer reflexion?

Freie Liebe Offene Beziehung geschlossene beziehung, unfreie liebe, sozialer kapitalismus raubtierkapitalismus


11 (übertragen von hauptseite)

Anders zu leben ist doch kein Selbstzweck, es soll nur etwas höherem dienen. Viele Leute finden es einfach cool oder interessant im Wagen zu Wohnen oder sein Essen aus Containern zu besorgen - Schwachsinn. Es ist nichts anderes als das, was alle machen, solange es keinem höherem Zwecke dient. Mehr Zeit zu haben, nachdenken, Familie und letzten Endes Liebe für sich selbst und für seine Mitmenschen zu entwickeln. Das Wichtigste von allem...

Ich diene (so ein blödes Wort!) nur mir selbst. Falls meine Ziele und Interessen mit denen Anderer zusammen fallen, mag dies höher (=intersubjektiv?) sein, aber es ist zumindest für mich kein Selbstzweck. Ich schätze die Dinge, welche Du aufzählst auch (Mehr Zeit zu haben, nachdenken, Familie), aber was ist mit denen, die nicht? Haben die sich Deinem 'höheren' Ziel unterzuordnen? --Blackisbeautiful 10:39, 31. Mär 2007 (CEST)

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@10

1. es geht hier um eine näherung zur herrschaftsfreien gesellschaft. nicht um eine hreschaftsfreie beziehung in mitten von herrschaft. und erst recht geht es nicht um DIE herrschaftsfreie beziehung.

2. dennoch finde ich es wichtig die eigenen grenzen zu kennen. immer wieder zu versuchen diese auszuweiten. immer wieder zu schauen ob das für mich wirklich ok ist oder ob ich mich übergehe. ist mein ziel immernoch mein ziel? will ich inzwischen was ganz anderes? das ist mit reflexion gemeint.

3. wer sagt denn, dass es nur 0 und 1 gibt?

4. "Willst du? Ja. Woraus resultiert die reflexion, bzw. ist reflxion, reflexion, wenn sie ein ideal betritt? Muss das relfektierte sich nicht reflektieren? Wenn man 1 für falsch hält, warrum ist 0 richtig: weil 1 falsch ist? Gebe ich einen wichtigen Teil von mir nicht auch ab, wenn ich dem ideal vertraue, dass mich mir offenbart, was bin Ich?" fragen oder antworten?

5. die antwort ist eine frage: "ist das mein weg und will ich ihn gehen?"

6. ...natürlich. die reflexion is aber nicht abgeschlossen... kann meiner meinung nach auch garnicht abgeschlossen werden. is halt so'n problem mit reflektions prozessen.

7. keine beziehung = kein kapitalismus ??

@11

"Liebe für sich selbst und für seine Mitmenschen zu entwickeln." eben.

wo liegt das problem

freie liebe .. für freie menschen, es ist doch meistens so das Menschen die einen wesentlichen Aspekt des ganzen noch nicht kennengelernt haben gerne am "lautesten" schreien - zumindest fühlt sich das für mich so an. Liebe und Sexualität - hat nicht unwesentlich auch etwas mit Kindern, Nachwuchs zu tun - und ganz ehrlich - da sehe ich einen Ansatz die Welt zu verbessern. Die Menschen müssen ihre Umwelt Kindgerechter gestalten, mehr allgemeine Verantwortung übernehmen und Kinder willkommen heissen, ihnen die Möglichkeit bieten frei aufzuwachsen und das bedeutet sicher auch geschützt (im Sinne von sexuellen oder anderen psych./physisch. Übergriffen) Wenn Menschen frei Kinder bekommen können und das Gefühl haben das es gut ist, das es toll ist und alle sich freuen, dann kann Mensch auch frei lieben ... solange die "potentielle" Konsequenz des ganzen so "Problemgeladen" ist - haben wir ein echtes Problem. (diesmal als mein kleiner Einwurf, mehr diskussion bei uns bei Augsburg/Mering oder unter hurrtig-x [äääät] yahoo.de)

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Wie erlebe ich Liebe?

Ich fühle Liebe wenn ich überfließe vor zärtlichen, warmen, glücklichen Gefühlen die sich aus meinem Empfinden über alle mir begegnenden Wesen ergießt.. in solchen Momenten füllt ein nicht endenwollender Strom von Jaaaaaaa! meine gesamte Wahrnehmung und ich kann jedes mir bekannte oder unbekannte Wesen umarmen, liebkosen ... oder auch völlig in Ruhe lassen und unbemerkt aus der Ferne mit meinem Gefühl von Liebe überschwemmen.

Die exklusive "Liebe" die ich aus Partnerschaften oder "engen" Freundschaften/Verwandschaften kenne kommt mir dagegen oft vor wie - aus meinem Gefühl von Minderwertigkeit geborene - Dankbarkeit darüber, daß es grad´ jemanden gibt der mich anscheinend so "liebt" wie ich bin..

Mit anderen Worten: der meine "Drecksarbeit" macht (mich zu lieben und mir damit einen wichtigen Platz in der Welt einzuräumen) die ich nicht zu leisten im Stande oder bereit bin.

Aus diesem Grund bin ich auch immer sehr dankbar gewesen und habe gern seine Drecksarbeit gemacht: zu lieben was der-/diejenige selbst nicht lieben konnte - sich selbst nämlich.. Aber wehe der/die Geliebte weigerte sich auf einmal weiter die Drecksarbeit machen zu wollen und mir die so dringend benötigten Gefühle von "da sein zu dürfen"/"gewollt zu sein"/"berechtigt zu sein" zu beschaffen - dann war´s mit meiner Liebe schnell wieder vorbei - "für nix" gibt´s nix!!

Wie können wir dieses System verlassen?

Ich glaube es ist die bewußte Auseinandersetzung mit den "Mechanismen" von Auf- und Abwertung die unser gesamtes Leben durchdringen: Immer wieder gibt es jemanden der etwas total Blödes sagt, sich "völlig daneben benimmt", "tooootaal toll ist", Scheisse am Schuh oder Schweissfüße hat, der sich unmöglich kleidet, eine "umwerfende Figur" hat oder irgend etwas anderes was wir mit "richtig" oder "falsch", "gut" oder "böse", "cool" oder "schwuuuhl" bewerten können.

In diesem System welches wir durch "Anwendung" mit- und weitertragen ist es also möglich mal mehr und mal weniger "wert" zu sein. Immer wenn wir auf jemanden stoßen der irgendwie schlechter dran ist als wir fühlen wir uns gut und groß und stark und schlau - bis wir wieder auf Leute stoßen die sich für besser als wir halten und uns das kraftvoll vermitteln können: dann kippt die ganze Choose und wir fühlen uns "ganzklein und allein" und brauchen dringend jemanden der uns unseren Selbst-Wert wieder besorgt.

Machen wir uns doch von/vom "Werten" unabhängig!

Wenn wir aufhören andere Menschen, Meinungen, Lebensweisen, Ansichten, .. abzuwerten wird irgendwann einfach alles berechtigt sein - nur dadurch daß wir es zulassen.

Und in diesem Moment können wir auch unsere eigene Berechtigung sicher fühlen - unabhängig davon ob sie uns von eine Gruppe anderer oder einem Menschen mit "Wunschtraumpartner"-Attributen abgesprochen oder zuerkannt werden.

So anerkennend/bejahend daß alles "Alles was ist" auch irgendwie berechtigt ist - einfach nur dadurch daß es da ist - , wird es dann verdammt schwer nicht vor Liebe überzufließen... :-)

Liebe passiert jetzt und heute.

Befreie Dich von der Vergangenheit,

Und mach Dir keine Hoffnungen.

Liebe oder liebe nicht.


Liebe das Einzige, was Du lieben kannst:

Den Menschen, jetzt.

Oder liebe nicht.

Folgere nicht, ziehe keine Schlüsse.

Interpretiere nicht, vermute nicht.


Sei ehrlich und nimm ehrlich an,

was der Mensch, Dir zu sagen hat.

Vertraue seinem Wort,

oder liebe nicht.


(eva isabella)

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  • Danke Rico das du de Link richtiggestellt hast! gruß--Pjotr 21:26, 1. Mai 2008 (UTC)

Liebe und Freiheit

@13 eva isabella Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich kann deinen Text nur ergänzen.

Ich möchte am Anfang erwähnen, dass ich weiblich bin und dass mein Text, meine ganz persönliche Erfahrung ist. Jeder Mensch kann das so sehen wie er/sie es mag, kann sich die Anregungen rausziehen, die er/sie mag und auch alles anders sehen als ich. Die einzige Wahrheit die es gibt, ist die, dass alle recht haben.


Liebe muss frei sein, um Liebe sein zu können. Ich kann keinen Menschen lieben, den ich lieben muss, nur weil ich es einmal getan habe und dies aussprach. Diese Liebe, die mit der Erwartung gefüllt ist, dass ich sie weiter liebe, kann ich irgendwann nicht mehr spüren. Aber wenn ich frei bin, wenn ich lieben darf wen und was ich will, dann hällt diese Liebe ewig. Es gibt Menschen in meinem Leben, die liebe ich für immer, weil ich ihre Sehle liebe und sie sind so unerschiedlich und individuell, dass sie garnicht nur eine Person sein könnten.

Gefühle können körperlich ausgedrückt werden, müssen aber nicht. Gefühle sind Emotionen und Liebe ist ein Gefühl. Und wenn ich verschiedene Menschen lieben kann, warum sollte ich mich dann entscheiden müssen? Nein, ich will mich nicht entscheiden. Ich will meine Gefühle frei lassen. Und wenn sich andere dabei verletzen und das auch mich verletzt, weil ich sie liebe, so bin ich trotzdem nicht in der Lage die selbstzugefühgten Wunden zu heilen. Denn Mitleid ist keine Liebe. Und lieben heißt auch frei lassen können, was viele vergessen. Wenn ein Mensch immer wieder von selbst meine Nähe sucht, ohne dass ich es erwarte, ist seine Zuneigung doch viel freier und erlicher als wenn ich ihn frage ob alles in Ordnung ist, wenn er sich mal drei Tage nicht meldet oder mir nicht mehr die drei Worte "Ich liebe dich" wie eine Tonbandaufnahme abspielt.

Was ist Eifersucht? hab ich mich mal gefragt. In meinen Augen ist es Besitzdenken, aus Angst die andere Person zu verlieren. Aber genau durch diese Eifersucht, durch dieses sexuelle Verbot, durch diese Vorwürfe des Fremdgehens schränke ich die andere Person in ihrem Handeln ein und verliere sie auf dauer. Aber wenn alles erlaubt ist, wenn ich mich einfach nur freue dieser Person nahe sein zu dürfen, wir die Zeit einfach genießen, brauch ich auch keine Verlustängste zu haben. Denn da wo es schön ist, sind wir gerne. Und damit andere Menschen sich in unserer Nähe wohl fühlen können, müssen wir uns auch frei fühlen, sonst versuchen sie nur völlig angestrengt uns zu helfen und da sie es nicht schaffen, weil es nur unsere Entscheidung ist, wenden sie sich irgendwann verzweifelt von uns ab.

Ich denke auch, ich kann erst wirlich andere Menschen lieben, wenn ich mich selbst lieben und annehmen kann, denn sonst bin ich nicht frei, sondern führe nur ein Abhängigkeitsverhältnis mit einer Person, die mich ergänzt und meine Schwächen ausgleicht, weil ich in mir selbst keine Vollkommenheit sehen kann.

Und wenn ich Herrschaft ablehne, muss ich die Freiheit lieben, damit sie real werden kann. Ich kann nicht gegen Unterdrückung sein und selbst einen Menschen zu gewissen Handlungen (Treue) zwingen und dann vieleicht noch behaupten, dass ich es aus Liebe tun würde. Nein jeder Mensch kann nur Entscheidungen für sein eigenes Leben treffen. Wenn wir für andere mitentscheiden, entscheiden wir gegen die Freiheit, und nicht nur die des anderen, sondern vor allem gegen unsere eingen Freiheit. Denn dann neigen wir auch dazu das wieder ausgleichen zu wollen, durch die Vergoldung des Käfigs, um die Person wieder lächeln zu sehen und vergessen dabei aus Mitgefühl selbst zu lächeln.

Ich brauchte am Anfang meiner Erfahrungen auch feste Beziehungen, weil ich Angst davor hatte benutzt zu werden. Jetzt weiß ich, dass ich immer selbst meine Entscheidungen treffe, dass die nicht von den Gefühlen oder Handlungen der anderen Menschen abhängig sind, und dass ich auch Menschen lieben kann, die mich nur mögen oder mich Menschen lieben, die sich selbst mit ihren Erwartungen verletzen.

Jetzt weiß ich, dass die Liebe frei sein muss, und dass uns nur die Liebe in die Freiheit führen wird.

Ich bin total glücklich, bei Menschen, bei denen ich frei sein darf und dafür liebe ich sie.