UMSONSTLADEN: Ein Stück gelebte Alternative zur Warenwirtschaft
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[Bearbeiten] Ein Stück gelebte Alternative zur Warenwirtschaft
Grundprinzipien:
- Gegenseitiges Vertrauen und Kooperation statt Mißtrauen und Konkurrenz
Der Umsonstladen ist ein Ort des sozialen Miteinanders. Es ist ein offener herrschaftsfreier Raum frei von Erwerbszwängen und ohne Hierarchien.
- Für eine Wertschätzung der Dinge statt einer Wegwerfgesellschaft
- ökologische Aspekte: Brauchbare Dinge werden nicht einfach auf den Müll geworfen, sondern der weiteren Nutzung zugeführt, sozusagen recycelt. Durch Wiederverwertung statt stetiger Neuproduktion werden Energien und Ressourcen gespart.
- ökonomische Aspekte: Durch die Möglichkeit des Erwerbs, der Nutzung und Weitergabe von Gütern außerhalbs des kapitalistischen Warensystems werden unnötige Geldausgaben vermieden. Es herrscht "alternativer Warenverkehr", geldfreie "Umsonstökonomie".
- politische Aspekte: Im Umsonstladen findet praktische Konsumkritik und Nachdenken über das alltägliche Wegwerfverhalten statt. Der Umsonstladen bietet Anreiz für Gespräche über weitere Zusammenhänge und Handlungsmöglichkeiten. Er bietet einen Freiraum in dem Utopien ausgetauscht, diskutiert und ausprobiert werden können.
- Solidarisierung der Menschen durch Kommunikation & Kooperation
- Schnittstelle sozialer Kommunikation zwischen verschiedensten Menschen Integration von Menschen, die aus dem Gesellschaftssystem rutschen
- Lernen von Akzeptanz und Toleranz durch vielfältige menschliche Kontakte
- Information über alle alternativen lokalen Projekte und Experimente
- Durch Informationsauslage soll der Umsonstladen ein Knotenpunkt alternativer Projekte in der Region bilden.Durch diese Sammlung und Zurverfügungstellung von Informationen dient der Umsonstladen zur Anregung für Menschen selbst aktiv zu werden.
- Durch Informationsauslage soll der Umsonstladen ein Knotenpunkt alternativer Projekte in der Region bilden.Durch diese Sammlung und Zurverfügungstellung von Informationen dient der Umsonstladen zur Anregung für Menschen selbst aktiv zu werden.
- Initiative von unten - „Von den Menschen für die Menschen“
- Basisdemokratische und hierarchiefreie Strukturen abseits der großen gesellschaftspolitischen Organisationen
- Offen für Menschen, die die Grundsätze, Regeln und Idee des Umsonstladens gut heissen und sich aktiv an der Durchführung beteiligen wollen.
- Aktive entscheiden unter Berücksichtung aller betroffenen Interessen, wie sie den Laden führen wollen
- Organisationen können den Laden wie Menschen unterstützen, solange die Grundsätze gewahrt bleiben. Es findet keine Parteipolitik oder Werbung im Umsonstladen statt.


