Prostitution

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Sex gehört zu den Grundbedürfnissen fast aller Menschen. In unserer heutigen Gesellschaft ist er entweder an eine Beziehung gekoppelt, oder man braucht ein sehr gutes Selbstbewusstsein, um ihn auch spontan bekommen zu können. Alternativ kann man ihn sich auch kaufen, dass ist aber für diejenigen, die ihn gegen Geld anbieten, problematisch.

Denkt man sich aber eine Gesellschaft ohne Geld, so kann Prostitution durchweg positiv gesehen werden - es bedeutet dann, anderen Sex zu schenken, und diesen nicht vom Selbstbewusstsein und "Charme" des anderen anhängig zu machen. Es gibt keine Gegenleistung, und diese Tatsache hebelt die negativen Auswirkungen aus. Man verkauft sich nicht, man verschenkt sich. Und wenn einem das nicht mehr zusagt, hört man einfach auf - ohne dadurch in Geldnot zu kommen. Man kann jeden Kunden ablehnen, ohne vor Augen zu haben, dadurch weniger zu verdienen.

Antikapitalistische Prostitution ist jetzt & direkt möglich! Es ist ein Stück gelebte Utopie, eine geschenkte Dienstleitung, ein Aufbruch der normalen Kommunikationsmuster, die für das Erreichen von Sex notwendig sind, sowie ein Abbau von Hierachien, da sie es mehr Menschen ermöglicht, ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen, und dabei niedrigste Anforderungen für das Erreichen stellt.