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Infobroschüre/Gesundheit
[Bearbeiten] Überregionale Zeitschrift zu Gesundheitsthemen
Hat jemand Zeit/Lust zu folgendem Projekt?
Gründung einer virtuellen Redaktion mit dem Ziel, eine regelmäßig erscheinende Zeitschrift mit ungefähr folgenden Anliegen herauszugeben:
- Berichterstattung über / Förderung von Selbstorganisation und Selbstbestimmung in Gesundheitsfragen
- Inhalte von/für PatientInnen und GesundheitsarbeiterInnen/MedizinierInnen gleichermaßen, d.h. versuchen, die Spaltung von "Betroffenen" und "Behandelnden" zu hintergehen
- Vernetzung, z.B. Berichterstattung über und Kooperation mit Aktivitäten und Publikationen in verschiedenen Gesundheitsbereichen (Selbsthilfe - Gesundheitsläden - Pharmaindustrie-Kritik - selbstbestimmte gewerkschaftliche Ansätze wie z.B. Betriebsgruppen in Krankenhäusern - demokratische MedizinerInnenverbände wie VDÄÄ - Gesundheitsversorgung für Menschen ohne Papiere - Aktion Mensch - Zeitschrift Dr. Mabuse ...)
- Beleuchtung von Herrschaftsaspekten, z.B. Kontrolle/Zugriffe auf die Körper - Nötigung zu Vorsorgeuntersuchungen ...
- "Politisierung" bisher nicht "politisierter" Bereiche, z.B. Diskriminierung dicker Kinder, dünner Mädchen und Verwicklungen der Medizin in diesem Bereich mit Kapitalinteressen ...
- globale Zusammenhänge, z.B. mal einen Bericht über eine Krankenhausübernahme durch GesundheitsarbeiterInnen in Argentinien oder Kämpfe gegen Privatisierungen in anderen Ländern ...
- Veranstaltungstermine
Mir schwebt vor, dass so eine Zeitschrift u.a. in Gesundheitsläden und Arztpraxen ausliegen könnte. Sie müsste entsprechend
- professionell aufgemacht sein (Ahnung und Möglichkeit hätte ich)
- gut verständlich sein (z.B. Fachbegriffe erklären - nicht abgehoben irgendwelche "Szene"-Sozialisationen voraussetzen)
- leserInnenzentriert (z.B. auch konkrete Tipps für den Alltag geben - Themen aufgreifen, die gerade in den Massenmedien herumspuken, aber die eben "wenden", so dass Interessantes und Erstaunliches zum Vorschein kommt - Ängste und Sorgen zur Sprache bringen, die sonst untergehen ...)
- Spaß machen
Da das allgemeine Interesse in diesem Bereich groß ist, schätze ich die Finanzierungsmöglichkeiten bei ehrenamtlicher Erstellung und halb- bis vierteljährlichem Erscheinen als gut ein (Werbung durch Gesundheitsverlage und Gemeinnützige ..., wachsender AbonnentInnenstamm, Spenden, Stiftungsorganisationen ...). Es wäre auch möglich, das als Internetzeitschrift zu machen und in Kleinstauflagen "on demand" zu drucken (Kosten bei 100 Stk. und farbigem Umschlag mit 28 Seiten: um 4 €).
Praktisch könnte eine virtuelle Redaktionsarbeit so aussehen:
- wir verständigen uns auf Themenschwerpunkte im nächten Heft
- wir verteilen Arbeit dazu (z.B. X schreibt Artikel A - Y fragt mal bei Organisation B nach, ob sie Werbung schalten würden - Z fragt bei Organisation C nach, ob sie einen Artikel zu Thema D schreiben, oder macht ein Interview ...)
- wir verständigen uns über die Resultate, redigieren Texte, stellen hier und da Rückfragen ...
- wir konretisieren das Inhaltsverzeichnis
- jemand macht das Layout
- wir verständigen uns über das schließlich herauszugebende Heft
--Eingeschränkte 17:54, 6. Feb. 2009 (CET)

