Hintergrund
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Je theme -wer mit wem?
Wir wollen euch ermuntern mal fremd zu gehen und mit unserem Projekt Paarungswillige, Experimentierfreudige und RollentauscherInnen zusammenbringen.
Ihr habt dabei folgende Möglichkeiten:
1. Ihr tauscht mit einem Sendungsmacher/einer Sendungsmacherin eure Sendung. Du moderierst einfach mal eine komplett andere Sendung, auf die du schon immer mal Lust hattest.
2. Ihr moderiert zusammen eure Sendungen. Dabei könnt ihr auch die Sendungsinhalte vermischen, sodass ganz neue Themen entstehen.
3. Du gestaltest mit der redaktion, die vor oder nach dir sendet gemeinsam die letzten 10 Minuten der einen und die ersten 10 Minuten der folgenden Sendung. Eine Sendungsüberlappung, in der ca. 20 Minuten gemeinsame Sendezeit ist, in der ihr euch austauschen und euch was ausdenken könnt.
Und wieso das ganze?
Da geht man so ins Studio und ist doch wieder ganz allein ... Keine Redaktionssitzungen, keine Livegäste, ... Und wer steckt eigentlich hinter den ganzen Kartons, die da mit Namen versehen im Regal stehen? Was machen die so?
Die meisten SendungsmacherInnen kennen wenig andere Redaktionen und kriegen nicht so viele Sendungen mit. Austausch und Kritik über das freie Radio und was darin alles möglich ist, findet nur selten statt. Dabei ist es ein Glück, dass es Radio Blau noch gibt.
Also nutzt die Chance, mal einen Blick über den Tellerrand eurer eigenen Sendung zu werfen. Mit der PartnerInnenagentur soll euch das erleichtert werden.
Und gefundene Blaupaare werden über die regionalen Grenzen und Frequenzen hinaus zu hören sein!
Die Gemeinschaftsproduktionen oder Übernahmen werden mitgeschnitten und auf dem Radiofestival in Zürich vom 11.-14.07. präsentiert. In anderen freien Radios laufen parallel ähnliche vorhaben um den Dialog zwischen verschiedenen SendungsmacherInnen und den Inhalt ihrer Sendungen anzukurbeln für ein noch kreativeres und inspirierendes und noch freieres Radio...
KONTAKT: partnerinnenagentur_blau@yahoo.de
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Ein paar spannende Links zur interkulturellen Arbeit: http://interaudio.org/cms/ http://www.intermedia-online.org http://www.freie-radios.at/article.php?id=83&ordner_id=35
[Bearbeiten] Interkulturelles Radio Festival - worum geht es?
Inhalte: Zum Vorbereitungstreffen am 9./10. Februar 2008 in Zürich kamen etwa 20 RadioaktivistInnen aus dem deutschsprachigen Raum. Gemeinsam wurden Vorschlägen gesammelt, wie ein Festival aussehen könnte und welche Themen bearbeitet werden sollen. Dabei kristallisierten sich folgende inhaltliche Schwerpunkte heraus:
Die Vernetzung der interkulturellen Arbeit in den freien Radios wollen wir mit einer Ausstellung und einer Reihe von Kurz-Workshops vorantreiben. In der Ausstellung werden interkulturelle Projekte aus verschiedenen freien Radios aus den letzten Jahren in Texten, Bildern, Filmen und vor allem Hörstationen vorgestellt. Neben vielen Informationen sollen die Ausstellungsräume vor allem auch Platz für individuelle Begegnung bieten. In den Workshops werden Methoden interkultureller Zusammenarbeit wie z.B. die mehrsprachige Sendungsgestaltung vorgestellt, erprobt und weiter entwickelt. An einer Podiumsdiskussion möchten wir erörtern, zu welchem Zweck in freien Radios interkulturelle Projekte durchgeführt werden. Ein weiterer, grundlegender Schwerpunkt ist die Diskussion des Kultur- bzw. Interkultur-Begriffs. Im Projekt Inter.Media, auf dem wir aufbauen, haben die Beteiligten ein gemeinsames Verständnis dieser Begriffe erarbeitet, das auch für unsere interkulturelle Arbeit bei Radio LoRa gilt. Wir begreifen Kultur als etwas dynamisches, das von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird und sich im Lauf einer Biographie ständig verändern kann. Interkultur ist daher die Begegnung zwischen Individuen unterschiedlicher kultureller Prägung, bei der etwas Drittes entsteht. Das Interkulturelle Radiofestival soll in seiner ganzen Ausgestaltung diesem offenen, umfassenden Kulturbegriff Ausdruck verleihen. Ausserdem wollen wir den TeilnehmerInnen in Kurz-Workshops und mit einzelnen, kurzen Texten oder Bildern Anregungen geben, um sich mit dem Kulturbegriff und mit der Dynamik interkultureller Situationen auseinander zu setzen. Weitere wichtige inhaltliche Stichworte sind Sprache und Verständigung. Formal reichen die Vorschläge von Sendungen über Workshops zu Performances o.ä. Das Interkulturelle Radiofestival soll auch öffentlich sicht- und hörbar sein. Aktivitäten wie Quartierrundgänge, Strassentheater oder ein „Radiokarren“ bieten den TeilnehmerInnen Abwechslung zu den Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und die Möglichkeit, Zürich besser kennen zu lernen.


