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Gib und Nimm 2007/Programm

Aus Selbstorga-Wiki
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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] genaue Programmplanung

  • Die Workshops kriegen erst auf dem Treffen genaue Zeiten zugewiesen.
  • Workshophase bedeutet, dass 3 bis 4 Projektflaechen fuer parallel stattfindende WS da sind;


Was ist bitte "Vetomat" und "Größenwahn"??

  • Grössenwahn: Kinzigstr. 9, 10247 Berlin
  • Vetomat: Scharnweberstr. 35, 10247 Berlin



[Bearbeiten] Donnerstag

  • 18.00-19.00 Abendessen – (Vetomat)
  • 19.30-21.30 Tuschelrunde (Schenkladen)

Kennenlernen, Erwartungen und Ziele, wer bin ich? was mach ich? was will ich hier? usw. visualisieren

[Bearbeiten] Freitag

  • 8.30-9.15 Frühstück (Größenwahn)
  • 9.30-11.30 erstes gemeinsames Treffen (Größenwahn):

Klärung der Basics für das Treffen Verteilung aller Programmpunkte auf die Workshopphasen

  • 12.00-13.45 Workshopphase I (an verschiedenen Orten, siehe Plan)
  • Mittagspause (Selbstversorgung)
  • 15.00-16.45 Workshopphase II (an verschiedenen Orten, siehe Plan)
  • 17.15-19.15 Kurzvorstellung (Größenwahn):

Die meisten der Projekte sind Läden, mit einem ähnlichen Prinzip, deshalb geht es hier um die Vorstellung dessen, was über Grundidee „Umsonstladen“ hinaus geht. Für alles andere wird am Samstag Zeit sein. (Es gibt mindestens 25Projekte,bitte fasst euch kurz!! (je 3 min)

  • 20 Abendessen (Vetomat + Schenkladen + Scharni 29), Bar und Musik(Vetomat)
  • 21.30 (informelle Führung durch Schenkladen Berlin)

[Bearbeiten] Samstag

  • 8.30-9.15 Frühstück (Größenwahn)

Austauschtreffen der Umsonstlaeden (Größenwahn):

  • 9.30-10.00 Klärung des Tages-Ablaufes (Groeßenwahn)
  • 10.15-11.00 Sammlung der Themen für Austausch (Groeßenwahn)
  • 11.15-12.00 Kleingruppenphase 1 (Groeßenwahn)
  • 12.15-13.00 Kleingruppenphase 2 (Groeßenwahn)

Mittagspause

  • 14.30-15.15 Kleingruppenphase 3 (Kindergarten)
  • 15.45-17.45 Ergebnispräsentation aus den Kleingruppen (Kindergarten)

Pause (geht leider nicht anders – Snack essen…)

  • 19.00-20.00 Praesentation der Ergebnisse

(Freitags-Workshops kriegen je 10 min Zeit fuer Praesentation)

  • Abendessen (Vetomat), danach Abendessen Bar und Musik (Vetomat)
  • 21.30 (informelle Führung durch Schenkladen Berlin)

[Bearbeiten] Sonntag

  • 8.30-9.15 Frühstück (Schreinerstr. 47)
  • 9.30-10.15 Feedback zum Treffen (Schreiner Str. 47)
  • 10.30-12.30 Workshopphase III (Schreiner Str. 47)
  • 13.00-14.30 Mittags- und Abschlussessen (Schreiner Str. 47)

Raum um letzte informelle Absprachen zu treffen

  • ab 15.00 Abreise

[Bearbeiten] Workshop-Angebote

  1. Bildungsnetzwerke am Bsp. der Travelling School of Life - http://www.tsolife.org, binja, binja(at)tsolife.org
  2. Vorstellung der Idee eines AndersLebenNetzwerks & Vorstellung von Gratis-Initiativen auf der basis der Seite http://www.umsonst-oekonomie.de.vu, fraktal, fraktal(at)tsolife.org
  3. Nutzungsgemeinschaften, fraktal, fraktal(at)tsolife.org
  4. Input ueber den Schenkladen F"hain (Gastgeber): Finanzierung des Ladens ueber Jugend in Aktion & Patenprojekt, wie laeuft der Laden (Jonas und fraktal, fraktal(at)tsolife.org)
  5. Das Kampffeld erweitern: Die Erfahrungen des Umsonstladens in Berlin im Häuserkampf - und was NutzerInnen und Öffentlichkeit damit machen (Umsonstladen Berlin) - Fr. 15.00-16.45h
  6. Sozialstruktur und NutzerInnenverhalten: von denen die geben und denen die nehmen (Umsonstladen Berlin)
  7. Selbstorganisation in einem (Berliner) Grossprojekt: Vom Wunsch zur Wirklichkeit - offene Räume und solidarische Ökonomie schaffen. http://www.kubiz-wallenberg.de - Fr. 12.00-13.45h
  8. Vorstellung der Projektgemeinschaft Arbeitskreis Lokale Ökonomie (HH) sowie weiterer Aktivitaeten in Hamburg: Umsonstfest vom letzten Sommer, die freie Bibliothek und die Freie Uni Hamburg, etc.
  9. Kooperative Versorgung mit Lebensmitteln, die über den Tellerrand der klassischen Food Coop hinausgucken soll: Was für Kooperationen mit Produzenten von Lebensmitteln sind möglich jenseits von Marktmechanismen?
  10. Grenzen der Umsonstökonmie Auch Praxis auf Basis radikaler Kritik ist den kapitalistischen Verhältnissen immanent. Das persönlichen Überleben auf der einen Seite und die Erhaltung der Infrastruktur von Projekten auf der anderen Seite muss zu einem großen Teil über den Markt erfolgen. Diese Abhängigkeiten setzen sehr enge Grenzen und wirken in das System integrierend. Es soll in diesem Workshop primär darum gehen mit Illusionen über die eigenen Möglichkeiten aufzuräumen, aber vielleicht lassen sich daraus auch die eine oder andere Ableitungen für die Praxis ziehen.
  11. "Hilfe-Ringe" bilden; Wie geht das praktisch, Wie funktioniert's wenn's den "Hilfe-Ring" gibt, Worauf ist zu achten und Was kann passieren??? am Beispiel http://coforum.de/NachbarschaftsHilfeRing-Uckermark (roy@tsolife ;) > http://tsolife.org/wiki/User:roy.ly
  12. Spiel "Anarchy" vorstellen bzw. spielen, ist eher intellektuell und praktisch lehrreich, auch was Umgang mit Geld betrifft < Autor: Alfred von Euw. Roy würde es vorstellen + spielen, wenn's gewünscht und Zeit dafür ist. (roy@tsolife ;) > http://tsolife.org/wiki/User:roy.ly
  13. KAART Training zur Förderung von Authentizität, Akzeptanz und Respekt, ist gut zum Verbessern des Umgangs miteinander und braucht zwei Stunden. Trainingseffekte erreichen Trainings aber immer erst nach öfterem Üben. ;) dieses würde Roy vorstellen bzw. anbieten. (roy@tsolife ;) > http://tsolife.org/wiki/User:roy.ly
  14. ARTABANA: Solidar-Netzwerk mit gemeinsamen Fond und gegenseitiger direkter Hilfe für Notfälle und zum gesunden/guten Leben (roy@tsolife ;) > http://tsolife.org/wiki/User:roy.ly ([ARTABANA http://ARTABANA.org])
  15. Existierende Ansätze, Ideen und Möglichkeiten einer wirklich kooperativen, bedarfsorientierten, nichtkommerziellen (Re)Produktion in allen Lebensbereichen (nicht nur GEGENseitige Hilfe oder Unterstützung) auf hohem technischen und organisatorischen Niveau innerhalb einer "eigenen" Ökonomie ohne Tausch-, Markt- und Eigentumslogik. (der Workshop wird nicht so "akademisch", wie sich diese Beschreibung liest ;-) > kombinat-gatschow(äät) web (.) de; (Wir sind vor allem an konkreter PRAKTISCHER Kooperation interessiert)

[Bearbeiten] inhaltlicher Rahmen

Folgende Stichworte und Fragen sollen als Anregung für Inhaltliches dienen.

  • Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit verstärken - Wie können wir einer Isolation der Umsonstläden entgegenwirken?
  • Teilen und gemeinsam nutzen: Nutzungsgemeinschaften
  • Open Source, Kommunikation: freie Netzwerke (Funk, Internet)
  • Wiederverwertung: Upcycling , z.B. Fahrrad-Mobilität insolidarischer Selbsthilfe
  • Umsonstläden als Teil einer warenkritischen Projektgemeinschaft (z.B. Hamburger Arbeitskreis Lokale Ökonomie und Solidarisch Wirtschaften Freiburg)
  • Gratis-Organisation des Alltags (z.B. Essen und Wohnen) / Leben ohne Erwerbsarbeit
  • gratisökonomische elektronische Netzwerke
  • Kommunen und Gratisökonomie
  • Kritik der „Gratisökonomie" – Vorstellungen: von „gegenseitiger Hilfe" zur verabredeter Gemeinschaftsarbeit ohne Markt und Staat – ‚schöner Leben' mit immer weniger Erwerbsarbeit.
  • Erfahrungen mit dem ersten Hamburger Umsonstfest
  • Vorstellung von Projekten:
    • Couchsurfing als alternative kostenlose Wohnform auf Reisen - Kennenlernen und Austausch mit anderen Menschen, Ländern und Kulturen.
    • homecrossing - kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten für Bookcrosser bei Bookcrosserns.
  • Umsonstladen als Lernraum
  • Vernetzung in der Gratisökomomie beleben per Internet durch Aufbau eines Gratisökonomie-Wissens-WIKI