Diskussion:Anders Leben
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[Bearbeiten] Schlossöffnung/ Sperrtechnik
öhm, moin erstmal. wollte diesen Aspekt mal zum einbringen vorschlagen. Schlösser sind immer noch mitunter das gebräuchlichste Mittel um Eigentumsansprüche physisch auszudrücken und abzusichern. Sei es ein Fahrradschloss, eine Wohnungstür, ein abschließbarer Schrank, meist reicht ein Schloss um Menschen davon abzuhalten, ungenutzte Güter selbst zu nutzen. Dabei ist das öffnen eines Schlosses bei weitem nicht so schwierig wie gemeinhin angenommen wird, und kann einem ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Das wenige benötigte Werkzeug kann ausnahmslos selber hergestellt, und völlig legal überall hin mitgenommen werden. Wie auch immer mensch nun dazu stehen mag, so finde ich es doch auf jeden Fall richtig und wichtig, das Wissen, wie ein Schloss geöffnet werden kann, weiter zu verbreiten, und so jedem selber die Entscheidung zu überlassen, ob er es anwenden möchte.
lg ferdi--Nrk999 12:38, 2. Okt 2007 (CEST)
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http://www.ssdev.org/lockpicking/MIT_D/
[Bearbeiten] Wiki-Hilfe
... ach die schulz... naja, hab die anders leben seite wieder zurückgeändert, weil das anders leben-projekt ne eigene navigation hat und die so nicht mehr erscheint. könnte man aber leicht ändern, indem die hilfe eine vorlage wird und dann bei anders leben miteingebunden wird. mal sehen. greetings, fraktal
(bezieht sich auf eine Änderung des Hilfe-Links auf den Haupt-Hilfe-Text der in der linken Navigationsleiste unter Wiki-Funktionen verlinkt ist)
[Bearbeiten] verschoben von hauptseite
"Für ein Leben fernab de 40-Stunden-Woche"? Ja genau, super sache! Die Arbeit als bestimmte (und höchst destruktive) Form der Organisation von Tätigkeit überhaupt gleich abschaffen? meine Rede! super sache! ABER:Die überwiegende Mehrheit der Menschen steckt voll im repressiven Arbeits(losen)hamsterrad drin. Und nicht ewta weil sie ach so arbeitsgeil wären sondern weil die arebitsgesellschaft in erster Linie über Angst, Druck, Reppresion funktioniert. Dagegen anzukämpfen -als kampf gegen die Arbeit durch die ArbeiterInnen- scheint den hier versammelten Ansätzen völlig fremd zu sein. das legt die Vermutung nahe das es sich hier a- Mehrheitlich um Personen aus sogenannten "bildungsnahen" Schichten (=obere Mittelschicht) zwischen 20 und 30 handelt, die zwischen Abitur und Job bei der Bank ein bischen einen auf alternativ machen. b- überhaupt nicht reflektiert wurde das genau diese Ansätze schon in den 80ern gescheitert sind (die meisten solcher Projekte wurde entweder zu stinknormalen Firmen mit etwas kolloegialerer "Corporate Identity" oder zu weltfremden Inseln die mit der Außenwelt nichts mehr zu tun haben wollen (oft auch abdriften in die Eso-szene) c- oder auch die eigene Position im Arbeits-hamsterrad überhaupt nicht reflekiert wird ("Im Call-Center halt ich brav mein Maul und nach feierabend geh ich dann in den Umsonstladen..)#
Um nicht falschverstanden zu werden: Genauso wie der Kampf gegen die Arbeit, unanbdinglich ist für ernsthaften Widerstand gegen Ausbeutung und Unterdrückung, genauso ist es wichtig selbstorganisierte Strukturen in allen Lebensbereichen aufzubauen. Das sollte aber zusammen gedacht und gemacht werden und nicht als Flucht vor der bösen Welt da draußen eine Art Neo-Spiessertum betrieben werden wie es -auch hier- leider rüberkommt.
[Bearbeiten] kommentar dazu
- ich verstehe deinen ansatz, bin grad etwas unter zeitdruck, habe aber noch schnell folgende frage: "Art Neo-Spiessertum betrieben werden wie es -auch hier- leider rüberkommt." wo kommt ds wann hier rüber?
greetings, fraktal :)
[Bearbeiten] weiterer kommentar dazu
woher willst du wissen das die eigene Situation in der Arbeitsgesellschaft nicht mit reflektiert wird? Steht da etwa irgendwo "die eigene Situation in der Arbeitswelt, wird per Dekret nicht mitreflektiert"?
WO auf dieser Site wird das reflektiert??! Das glaube ich nicht zu wissen- sieh dir einfach die Site durch!!
Ich kenne die Seite und Motivation dieses Projektes ganz gut, und es wäre glaube ich nicht entstanden aus völliger Zufriedenheit in der eigenen Welt, sondern gerade weil die Art der Konstituirung der Gesellschaft mehr als Kritikwürdig ist, im übrigen find ich das zu wenig die Gesellschaft nur als Arbeitsgesellschaft zu sehen.
Zur Reflektion: Schreib nen Text ist schließlich nen Mitmachwiki, die Leute sind schließlich nicht allein für die Befriedigung deiner Bedürfnisse zuständig und plötzlich reflektiert die "Site" auch noch Sachen die du vermisst mit. Das die Projektinitiatorinnen ne Menge reflektieren da mach ich mir mal keine Sorgen.
Was gäbe es dagegen einzuwenden wenn Leute "zwischen Abitur und Job bei der Bank ein bischen einen auf alternativ machen.", ich habe jedenfalls keine Lust darüber herzuziehen, wenn sich mit diesen Leuten für mich sinnvoll erscheinende Kooperationen ergeben, warum sollte ich dann noch über ihre Lebenssituation herziehen, das sollen sie selbst machen, Bevormundung is nich so mein Ding.
Wie kommst du auf die Idee das ich irgendwem bevormunden will ??? ich habe nirgends geschrieben das ich irgendwem was vorschreiben will!!
Wann hab ich geschrieben das du bevormundest? Ich hab nur geschrieben das ich nicht Bevormunden will!
Das Gesülze "im Namen der Arbeiterklasse" unterscheidet sich für mich von ihrem emanzipatorischen Gehalt nicht viel weiter als das Gesülze "im Namen des Volkes".
Ich habe auch nicht behauptet "im Namen" der ArbeiterInnenklasse zu handeln wollen! Das ist eine blanke Unterstellung. Wenn ich mit gleichgesinnten versuche unsere Lebenbedingungen zu verbessern handeln wir in unserem Namen und wenn das andere gut finden umso besser. Das ist das genaue Gegenteil von StellvertreterInnenpolitik!
Ok hast du nicht, mein Problem ist wohl eher das dein Kommentar, die Leutz auch nur auf die Rolle als ArbeiterInnen oder als Arbeitslose reduziert, ihr sein aber auf jedenfall über Arbeit bestimmt wird, dein Kommentar rüttelt daran überhaupt nicht.
Ansonsten könnte ich ja "Vermuten" das du eher so den anarchosyndikalistischen Organisationsformen anhängst, aber alles nur Vermutung und auch völlig irrelevant, es sei denn wir wollen uns über die anarchosyndikalistische Organisationsform unterhalten und wie sie aktuell die eine KRATIE durch eine neue BüroKRATIE ersetzen will.
Die letztere Vermutung ist tatsächlich völlig irrelvant da du keinerlei Versuche unternimmst das auch nur irgendwie zu argumentieren.
Der Aufbau deines Kommentars läßt mich das vermuten, kann aber auch damit zusammenhängen das meine Synapsen auf Grund einiger Texte so geschaltet wurden, das sie wenn sie ähnliches wahrnehmen an anarchosyndikalisten denken. Ist wohl eher ne Gefühlssache ergo ne Vermutung.
Nochmal was zum Neospiessertum, was du damit meinst is ja noch nich so recht geklärt zum anderen müßte das ja nach deiner Argumentation mit folgenden Punkten zusammenpassen: - Kommunen, Ökodörfer, Wagenplätze, Besetzungen,Containern,Klauen,Schwarzfahren etc. denn das sind alles Punkte zu denen du in diesem Wiki was findest. Ich wünsch dir jetzt schonmal viel Spaß bei der Redefinition dieses Begriffs, das wird nicht einfach.
Zu der Flucht vor der "Bösen Welt", wenn mensch die Welt nicht haben will ist es wohl einleuchtend mit einem Projekt nicht in die Öffentlichkeit zu treten, da paßt nen wiki ja nicht so recht zu, nein da wird sogar noch von der Welt verlangt sich am Projekt zu beteiligen, passt ja auch irgendwie nicht.
Ansonsten zum Schluß noch im gesamten zu deinem Kommentar nen Zitat aus der aktuellen "brand eins" einem Wirtschaftsmagazin (ja ich lese sowas, die ist beim Verlag erschnorrt und gibt ne Menge Anregungen):
„Als strukturdeterminierte Systeme sind wir von außen prinzipiell nicht gezielt beeinflussbar, sondern reagieren immer im Sinne der eigenen Struktur. So kann ich nicht steuern, wie meine Worte wirken: Jeder liest, was er oder sie liest, dafür trage ich keine Verantwortung! Nicht dieser Text legt fest, was Sie lesen, sondern Ihre Struktur, Ihre jeweilige Befindlichkeit. Dabei obliegt es jedoch allein mir, keinen Unsinn zu verzapfen, denn ich bin selbst verantwortlich für das was ich schreibe, bloß bin ich nicht verantwortlich für das, was Sie lesen.“ Humberto Maturana, Systemtheoretiker


